Vanessa: Wir haben bereits erfahren, wie die Selektion ablief und dass ihr für das SEF den Lagerraum in einen Meetingraum umfunktioniert habt. Nun kommen wir dem eigentlichen Event näher. Was gibt’s hier hervorzuheben?

Carlo: Nun, wir wurden nochmals besucht. Dieses Mal von einer Filmcrew, die uns über die Schultern geschaut und unser Team bei der Arbeit gefilmt hat. Und dann bekamen wir bereits die SEF-Badges zugeschickt, haben alle Informationen zum Event erhalten, über Corona-Richtlinien informiert, etc. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber es hat mich echt begeistert, wie professionell und top-organisiert der Event geplant und durchgeführt wurde.

Vanessa: Vielleicht kommen wir damit auf deinen 90-Sekunden-Pitch zu sprechen. Auch hier wurde nichts dem Zufall überlassen.

Carlo: Du sagst es. Ich habe versucht früh damit anzufangen und mir im Team von verschiedensten Leuten Feedback eingeholt. Die grösste Schwierigkeit war in den wenigen Sekunden, die man zur Verfügung hat, alle wichtigen Punkte abzudecken. Nach den ganzen Kürzungsrunden stand der finale Pitch und es ging ans Üben.

Vanessa: Hattest du bereits Erfahrung vor einem grösseren Publikum zu sprechen?

Carlo: So gross noch nie. Ich hatte aber bereits einige Male vor rund 400 Menschen gesprochen und war da erstaunlicherweise nervöser. Beim SEF hat mir bestimmt geholfen, dass ich diese Erfahrung bereits gemacht hatte. Durch die angemessene Vorbereitung brachte ich zwar eine gesunde Nervosität mit, gleichzeitig aber auch eine mentale Stärke. Ich konnte den Pitch im Schlaf…

Vanessa: Und Backstage, kurz bevor es auf die Bühne ging. Wie fühlt man sich?

Carlo: Es war schon etwas ganz Besonderes. Du wirst geschminkt, die Gedanken rasen dir durch den Kopf und nebenbei triffst du noch auf Grössen wie Paul Bulcke von Nestlé oder Dani Arnold, den ich übrigens über einige Ecken kenne, aber noch nie persönlich getroffen hatte. Schon eine besondere Situation sich dann beim Warten auf den grossen Auftritt am SEF in die Arme zu laufen.

Vanessa: Damit zu meiner letzten Frage - hast du es genossen auf der Bühne zu stehen?

Carlo: Auf jeden Fall. Wir wurden vor dem Auftritt vom SEF Support Team professionell instruiert. Du weisst also ganz genau, das Licht geht an und dann ist “show time”. Wie es sich aber anfühlt, das kann man nur erahnen. Ich habe es echt geniessen können. Ein komplett surrealer, aber auch unglaublich schöner Moment.

Vanessa: Kann ich mir vorstellen. Vielen Dank Carlo für deine Einblicke. In unserem nächsten Interview mit Jonathan erfahren wir dann mehr dazu, wie er als Teilnehmer das Swiss Economic Forum erlebt hat, welche Leute ihr getroffen habt und was Zippsafe für die Zukunft mitnimmt.

Carlo: Sehr gerne. Da darf man gespannt sein - Jonathan hat bestimmt die eine oder andere spannende Geschichte auf Lager.